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HaiLights | Saison 10/11

 

Animationen animierte Aufzählsymbole rot Ondrej Bendik ist Ehrenmitglied, 28.06.2010




Haie-Golf-Cup 2011, Guido Lenzen siegt über Regen, Sturm und 11 Mitstreiter…


Das diesjährige Golfturnier der KEC Traditionsmannschaft fand unter „Irischen Bedingungen“ statt. Bei heftigen Sturmböen und zum Teil starkem Regen begaben sich die 4 Flights auf die Runde. Mit, unter diesen Bedingungen, hervorragenden 36 Stablefort Punkten (netto) sicherte sich Vorstandsmitglied Guido Lenzen, nach 2006, zum zweiten Mal den Titel. Mit 34 Punkten erreichte Dr. Peter Bürfent den zweiten Platz, vor Thomas Geldmacher mit 33 Punkten.

In der Bruttowertung belegte Holger Leonhardt mit 25 Punkten den ersten Platz, vor Thomas Brandl (21 Punkte) und Alex Lange (20 Punkte). Die Wertung „nearest- to- the- Pin ging an Thomas Brandl, dessen Ball 4,04m von der Fahne entfernt liegen blieb. Thomas Geldmacher sicherte sich mit einem Abschlag von 205m, bei starkem Gegenwind, den „Longest Drive“.

The Winner: Guido Lenzen

Beim anschließenden Essen im Clubhaus, haben alle Teilnehmer den Tag in gemütlicher Runde und bei einem leckeren Kölsch ausklingen lassen.
Anzumerken bleibt, dass die Anzahl der Teilnehmenden Golfer mit 12 Spielern und die der nicht golfenden Gäste mit 1 Teilnehmer, doch sehr gering war. Dies sollte im nächsten Jahr wieder zu steigern sein. An die Sieger einen herzlichen Glückwunsch, an Gastgeber Dieter Esser, Organisator Alex Lange und allen Teilnehmern ein großes Dankeschön.

Teilnehmer 2011: Thomas Brandl, Dr. Peter Bürfent, Dieter Esser, Thomas Geldmacher, Udo Kießling, Alex Lange, Guido Lenzen, Holger Leonhardt, Dieter Reinartz, Lars Peter Ruhnke, Ralf Stärk, Karl Heinz Werner.

Golfplatz Am Alten Fliess, Am Alten Fliess 66, 50129 Bergheim, Tel.: 02238-944 10, www.Golfplatz-Koeln.de

 

Haie-Golf-Cup 2011

Am 18.06.2011 ist es wieder soweit. Die KEC Traditionsmannschaft sucht wieder ihren Champion auf dem Golfplatz. Am 18.06.2011 wird auf der schönen Anlage „Am alten Fließ“ in Fliesteden die begehrte Trophäe ausgespielt, die im letzten Jahr an Holger Leonhardt ging.

Gastgeber Dieter Esser und Organisator Alex Lange hoffen auf eine rege Beteiligung und ein schönes Wettspiel. Der erste Flight startet um 12:00 Uhr auf die Runde.

Golfplatz Am Alten Fliess, Am Alten Fliess 66, 50129 Bergheim, Tel.: 02238-944 10, www.Golfplatz-Koeln.de

 

Ordentliche Mitgliederversammlung der Traditionsmannschaft

Am 23.05.2011 hielt die KEC „Die Haie“ Traditionsmannschaft e.V. ihre jährliche, ordentliche Mitgliederversammlung ab. Nachdem Präsident Thomas Geldmacher die anwesenden Mitglieder begrüßte, wurden  die ersten Punkte der Tagesordnung besprochen und der gesamte Vorstand  durch Mitglieder entlastet.

Der Schatzmeister Dr. Peter Bürfent erklärte danach den Rücktritt von Thomas Geldmacher als Präsident des Vereins, bei dem sich die KEC Traditionsmannschaft für sein langjähriges Engagement bedankt. Als sein Nachfolger wurde Dr. Peter Bürfent ins Amt des Präsidenten gewählt. Neu im Vorstand ist Michael Frein. Er wird ab sofort die Aufgaben des Schatzmeisters übernehmen. Als neue Spieler wurden Frank Klähn und der ehemalige KEC Profi Thorsten Sendt ins Team aufgenommen. Den beiden ein herzliches Willkommen bei der KEC Traditionsmannschaft. 

 

Exklusiv für Haie-Fans mit Dauerkarte: Empfang für Uwe Krupp am 20. Mai im „Henkelmännchen“

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft hat schon jetzt Geschichte geschrieben. Das Team von Uwe Krupp hat bei der WM in der Slowakei nicht nur erstmals bei einem Weltturnier Russland geschlagen sondern auch erstmals nach über 80 Jahren alle drei WM-Vorrundenspiele gewonnen. Am Freitagabend hat das DEB-Team das nächste Ziel erreicht: Das Viertelfinale ist geschafft! Der Weg der Mannschaft geht weiter.
 
Ihren Anteil an diesem jetzt schon tollen Auftritt haben auch viele Kölner Haie! Christoph Ullmann, der zukünftig für Mannheim das Trikot überstreift, Philip Gogulla, John Tripp sowie Neu-Hai Kevin Lavallée! Und natürlich der gebürtige Kölner Uwe Krupp, der ab Sommer die sportlichen Geschicke beim KEC leitet und Chef an der Bande sein wird.
 
Nach der Rückkehr aus der Slowakei wollen die Haie Uwe Krupp einen würdigen Empfang bereiten. Der KEC lädt hierzu am Freitag, den 20. Mai ins Restaurant Henkelmännchen. Interviews, ein Kölsch mit den Fans und Uwe Krupp hautnah – der Abendempfang (18-20 Uhr) ist exklusiv für Fans mit Dauerkarte 2011/2012 reserviert. Auch Kölner WM-Spieler sollen zu dem Empfang geladen werden. Darüber wird aber kurzfristig entschieden, da wir den Fokus der Spieler während des WM-Turniers nicht stören wollen.
 
Bitte an alle Dauerkarten-Fans, die zum Empfang kommen: Ausweis mitbringen, so dass wir am Einlass einen Abgleich mit der neuen Dauerkarten-Bestellliste 2011/2012 machen können.

 

KEC verliert gegen den EHC Visp, 15.04.2011

  

Mit einem dreifachen „HOPP SCHWIIZ“ hat der EHC Visp die KEC Traditionsmannschaft geschlagen. Das Spiel war bis kurz vor Schluss sehr ausgewogen und am Ende des Matches hat die glücklichere Mannschaft mit 5:4 Toren gewonnen.

 

Aufruf von Uwe Krupp, 06.04.2011

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kölner Unternehmer,

am 1. Juni 2011 beginne ich offiziell meine Tätigkeit bei den Kölner Haien. Auf diesem Wege möchte ich mich persönlich an Sie wenden. Als Kölner, der bei den Haien das Schlittschuhlaufen erlernt hat, ist die Aufgabe des Chefs des sportlichen Bereichs beim KEC weit mehr als bloß ein Job für mich.

Die Haie sind mein Verein, Köln ist meine Stadt. Ich bin stolz, dass ich diese Funktion ausüben darf. Doch es ist auch eine riesige Verpflichtung, den Fans und der Stadt gegenüber, denn der KEC ist mehr als ein Eishockey-Club, die Haie gehören zum Pulsschlag Kölns dazu, viele Herzen und viele Emotionen hängen daran.

Diese hohe Identifikation ist die Basis der Unterstützung, für die wir bei den Haien sehr dankbar sind! Ich würde mich sehr freuen, wenn auch Sie als Kölner Unternehmen uns und unsere Ideen mit dem Kauf einer Dauerkarte unterstützen!

Vielen Dank, Ihr

Uwe Krupp

 

 

Weitere Informationen zu den Dauerkarten.

Die Kölner Haie startet im September in die neue Spielzeit 2011/2012. Mit Uwe Krupp, der momentan noch Bundestrainer der Nationalmannschaft ist, als neuem Chef an der Bande wollen wir für Aufsehen in der DEL sorgen. Helfen Sie uns dabei! Persönliche Zeilen Uwe Krupps an Sie finden Sie im Anhang.

Die Kölner Haie stehen für Top-Eishockey in der Domstadt. Tausende Fans, Zuschauer und Besucher aus aller Welt verfolgen jede Saison die packenden Spiele in der Arena. Dynamik, Härte, Schnelligkeit, tolle und friedliche Stimmung auf den Rängen – das ist Eishockey in Köln!

Die Kölner Haie wurden 1973 gegründet, bis 2010 errang der KEC acht Mal die Deutsche Meisterschaft (zuletzt 2002), sechs weitere Male erreichten die Haie das Play Off-Finale (zuletzt 2008), 2004 gewann Köln den Pokal. In der Spielzeit 2010/2011 schaffte der KEC das Viertelfinale.

Spielstätte der Kölner Haie ist die atemberaubende LANXESS arena. Seit Eröffnung der Halle 1998 hat der KEC über 400 Pflichtspiele in der gigantischen Arena absolviert, die auch Spielort der Eishockey-WM 2001 und 2010 war. Fast fünf Millionen Zuschauer verfolgten die Partien der Haie, das bedeutet einen Besucherschnitt von über 12.000 Fans pro Spiel seit 1998.

Erleben Sie Top-Sport in der Arena! Erleben Sie die Haie in Köln! Dauerkarten bieten einen großen Preisvorteil im Vergleich zur Einzelkarte. Ab 17 besuchten Spielen (bei einer wahrscheinlichen Gesamtzahl von 26 Heimspielen!) lohnt sich bereits der Kauf einer Dauerkarte. Normalpreis-Saisontickets sind zudem übertragbar! Erwerben Sie für sich, ihre Kunden, Freunde, Mitarbeiter oder die Familie Haie-Dauerkarten und erleben Sie eines der besten Sport-Live-Events in Köln!

Wir bieten Dauerkarten für jedes Budget! Haben Sie Interesse? Rufen Sie uns einfach an oder senden Sie an eine E-Mail: 0221-2795-206 oder marketing@haie.de. Dann werden wir ihnen umfassende Infos geben. Sie können sich auch gerne über unsere Homepage (www.haie.de) informieren. Ihre Ansprechpartnerin bei uns ist Eva Karis.

 

Lothar "Schnäuz" hört auf, 27.03.2011 

Lothar „Schnäuz“ Zimmer (64) hat in seiner Funktion als Materialwart am 27.03.2011 sein letztes Spiel in Wolfsburg bestritten. Das Kölner Urgestein hat seit 1979 fast 2.200 Spiele an der Bande der Kölner Haie absolviert und konnte während dieser Zeit sieben der acht Deutschen Meistertitel feiern. Wir wünschen dem „Schnäuz“ alles Gute für die weitere Zukunft. 

 

KEC Traditionsmannschaft vs. EHC Visp, 15.04.2011

 

               VS.      

Am 15. April 2011 um 18.30 Uhr spiel die KEC Traditionsmannschaft in der Kölnarena II gegen das Schweizerteam EHC Visp. Der EHC Visp wurde bereits 1939 gegründet und kann auf eine über 70 Jährige Vereinsgeschichte zurückblicken. Der Höhepunkt des Vereinslebens war der Schweizer Meistertitel. Am 3. Februar 1962 siegte man damals gegen den HC Davos mit 3:0. 

Das Team des EHC Visp: Jean-Pierre Albert, Daniel Anthamatten, Rolf Bertholjotti, Sergio Biner, Ronald Bumann, Reinhard Fux, Stefan Gähler, Michael Gsponer, Erhard Henzen, Jean-Claude In-Albon, Marcel Kalbermatten, Rainer Karlen, Hans-Ueli Lendi, Lars Pianzola, Thomas Roten, Gabriel Taccoz, Patrick Vogel, Georg Wasmer & Marc Zurbriggen

Der Eintritt ist frei.

 

Kölner Sportgespräch mit Uwe Krupp und Thomas Eichin am 18.01.2011

Gleich zwei Schwergewichte des Eishockeysports sind am 18. Januar 2011 um 19:00 Uhr zu Gast beim Kölner Sportgespräch im Deutschen Sport & Olympia Museum. Mit Uwe Krupp, dem Noch-Cheftrainer der deutschen Eishockey Nationalmannschaft und zukünftiger KEC Sport Chef und Thomas Eichin, Geschäftsführer der Kölner Haie stellen sich zwei Eishockey-Insider den Fragen der Kölner Stadtanzeiger Redakteuren Christiane Mitatselis und Christian Oeynhausen.

Großes Interesse besteht aktuell sicher an der sportlichen Situation der Kölner Haie, die in nächster Zeit alles daran setzen werden, mit dem Erreichen des 10. Tabellenplatzes die Pre-Play-Off-Runde zu erreichen. Mit der bereits erfolgten Neuverpflichtung von Eishockey-Legende Uwe Krupp werden für die nächste Saison wieder höhere sportliche Ziele angestrebt. Krupp, der noch bis zur Eishockey-WM Ende April/Anfang Mai 2011 Cheftrainer der deutschen Nationalauswahl ist, kann überdies fundierte Einschätzungen zur Situation der Sportart in Deutschland abgeben. Der Eintritt ist frei. www.sportmuseum.info

 

1.000 Eisstunden für den Haie-Nachwuchs

Liebe Eishockey Freunde,

uns alle verbindet die Liebe zum KEC und zum Eishockeysport. Viele von uns sind sozusagen mit den Kölner Haien groß geworden und verbinden mit diesem Verein viele positive Erinnerungen. Heute wenden wir als ehemalige Spieler an Sie, weil unser Eishockey-Nachwuchs, organisiert im KEC „Die Haie“ e. V. Ihre Unterstützung benötigt.

Seit fast 40 Jahren steht der Name KEC „Die Haie“ e. V. für Spitzensport in der Domstadt. Eine Vielzahl von Meisterschaften wurde, auch im Jugendbereich, gefeiert und für die hervorragende sportliche Nachwuchsarbeit hat der gemeinnützige Verein zudem mehrfach das „Grüne Band für vorbildliche Talentförderung“ durch die Dresdner Bank/Commerzbank erhalten.

In den letzten Jahren finanzierte sich der Verein neben Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Sponsoring vor allem durch die Förderung der Profiabteilung „KEC Kölner Eishockey Gesellschaft "Die Haie" mbH“. Dies ist jetzt aus wirtschaftlichen Gründen nicht mehr möglich. Die Stadt Köln kann oder will nicht zusätzlich helfen.

Unser Nachwuchs braucht jetzt dringend Geld für den Ankauf von Eiszeiten. Die Kosten pro Stunde 225,00 €. 1.000 Eisstunden pro Jahr sind aber mindestens notwendig, um erfolgreich Leistungsnachwuchs-Eishockey anbieten zu können.

Im Profikader der Kölner Haie standen zuletzt mit Christoph Ullmann, Moritz Müller, Torsten Ankert, Jerome Flaake, Sören Sturm, Stefan Vajs, Dennis Steinhauer, Norman Hauner und Marcel Ohmann neun Spieler aus dem eigenen Nachwuchs. Auch der amtierende Eishockey Bundestrainer Uwe Krupp hat seine sportliche Ausbildung beim KEC erhalten und hierauf seine beispiellose Profikarriere aufgebaut.

Um auch zukünftig junge Eishockeytalente zu fördern, bitten wir als „Ehemalige“, die sich dem KEC auch heute besonders verbunden fühlen, Sie nachdrücklich das „Wir sind Haie!“ zu leben.

Spenden Sie das Geld für eine oder mehrere Eisstunden. Sie erhalten dafür eine steuermindernde Spendenbescheinigung. 225,00 € würden schon 1 Stunde mehr Training für unseren Nachwuchs ermöglichen. Unterstützen Sie das Eishockey in Ihrer Heimatstadt! – Denn Köln ohne Eishockey wäre wie der Rhein ohne Wasser. Herzlichen Dank für Ihre Hilfe!

Kölner Eishockey Club „Die Haie“ Traditionsmannschaft e.V.

Uwe Krupp unterstützt den KEC Nachwuchs - helfen Sie mit!

 

Das KEC „Die Haie“ Traditionsmannschaft e.V. Spendenkonto lautet:

Sparkasse KölnBonn
Konto 93 93 29 60
BLZ 370 501 98
Verwendungszweck: Spende für Junghaie

 

Big Old Boys gewinnen 6. Auflage des Lothar-Kremershof-Cup

 

Das Team der BOBs gewannen in einem spannenden letzten Spiel des Turniertages mit 3:2 Toren nach Penaltyschiessen die 6. Auflage des Lothar-Kremershof-Cup in der Krefelder Rheinlandhalle. Damit feierten die Jungs um Ehrenkapitän Uwe Fabig bereits den insgesamt 3. Turniersieg um die begehrte Trophäe zu Ehren der Krefelder Eishockeylegende. Das abschließende Penaltyschiessen hatte nur noch kosmetischen Wert, den aufgrund der Tabellensituation reichte den BOBs ein Punkt zum Gewinn des Turniers.

Während des gesamten Turniertages konnten die Zuschauer spannende und sportlich hochklassige Spiele verfolgen. In der gesamten Turnierhistorie seit 2004 waren die Mannschaften leistungsmäßig noch nie so eng beieinander. Die Grefrather All Stars, welche das Turnier mit dem 6. und damit letzten Platz beendeten, kassierten den Treffer zum 2:3 gegen die BOBs erst 2 Sekunden vor Spielende, und beendeten das Turnier mit einem ausgeglichen Torverhältnis. Wie auch in den Vorjahren liefen alle 15 Turnierspiele –bei allem Ehrgeiz der „alten Jungs“- sportlich fair und organisatorisch reibungslos ab. Im System „Jeder gegen Jeden“ kam es beim letzten Spiel dann doch zu einem richtigen Endspiel, denn das Team der Füssener Legionäre und der austragenden BOBs hatten bis dahin die meisten Punkte sammeln können. Aufgrund der Niederlage der Legionäre gegen Freiburg waren diese aber zum Sieg in der regulären Spielzeit gezwungen, was die BOBs aber zu verhindern wussten.

Erstmalig am Turnier nahm die Mannschaft der Freiburg Old Stars teil, die mit dem 3. Platz eine mehr als eine ordentliche Visitenkarte abgaben, und vor allem auch sehr sympathisch fernab des Eises aufgetreten ist. Als „Hommage“ an Lothar Kremershof stellten Bruder Harald und Tochter Viviane erstmalig eine Mannschaft mit dem klingenden Namen „Lothar`s Friends“ auf. Unterstützt durch Peter Langenkamp fanden sich hier eine Vielzahl ehemaliger Weggefährten der Nr. 7 zusammen. Das Team überzeugt neben einer Vielzahl bekannter Namen der Krefelder Eishockeyszene auch mit sportlich guten Leistungen und erreichten den respektablen 4. Platz in der Abschlusstabelle.

Traditionell fand die Siegerehrung auf der anschließenden Player-Party im Goldenen Hirschen statt. Über 700 anwesende Gäste sorgten für Partystimmung, die Band „United Four“ brachte den Saal bereits nach wenigen Minuten zum kochen. In der ersten Pause überreichte Martin Gebel dann an die Kapitäne der Teams unter tosendem Applaus der anwesenden Fans die gläsernen Trophäen. Alle waren sich einig: Die nächste Auflage des Lola-Cup findet im Jahr 2011 statt !

Abschlusstabelle

1. Big Old Boys, 2. Füssener Legionäre, 3. Freiburg Old Boys, 4. Lothar`s Friends, 5. Kölner Haie & 6. Grefrath All Stars

 

U20 Freundschaftsspiel Japan - Dänemark am 07.12.2010


Die U20-Nationalmannschaften Japans und Dänemarks bestreiten am Dienstag, 07.12.2010 ein Vorbereitungsspiel auf die U20-WM in der Kölnarena 2, Gummersbacher Straße 4, 50679 Köln. Das Spiel beginnt um 19.45 Uhr. Der Eintritt ist frei. Beide Teams würden sich über einen guten Besuch freuen!

Mark Mahon, der von 1989 – 2000 als Stürmer in Deutschland spielte und einigen von Euch auch noch persönlich bekannt ist, lädt in seiner Funktion als Head Coach der Japanischen Nationalmannschaft zum Freundschaftsspiel gegen Dänemark ein.

Mark Mahon: „Wir freuen uns sehr in Köln zu sein. Die Rahmenbedingungen sind optimal und wir werden es uns nicht nehmen lassen, den berühmten Weihnachtsmarkt am Dom zu besuchen.“

 

Das neue Sport-Konzept der Kölner Haie 

Uwe Krupp wird Team-Manager – Scouting und Nachwuchs werden verstärkt, Sport-Beirat installiert

Kölner Haie haben ihr sportliches Konzept für die Zukunft fixiert. In ihrer breit aufgestellten Neu-Ausrichtung spielt Uwe Krupp als zukünftiger Sport-Chef eine zentrale Rolle.

Ab 1. Juni 2011 wird Krupp seine Aufgabe als Team-Manager der Kölner Haie beginnen. Bis dahin wird er weiter für den DEB tätig sein. „Selbstverständlich respektieren wir Uwe Krupps Engagement für die Nationalmannschaft“, so Haie-Geschäftsführer Thomas Eichin, „ihn für den KEC gewonnen zu haben, freut uns sehr. Seine Kompetenz, seine Reputation, seine Ausstrahlung, seine Persönlichkeit, seine Art mit Spielern umzugehen, sein Engagement für den Nachwuchs und nicht zuletzt seine Kölner Wurzeln bilden ein nahezu perfektes Gesamtpaket.“

Krupp wird als Team-Manager die bedeutendste Rolle im Sport-Konzept des KEC zuteil. In seinen Zuständigkeitsbereich fallen zukünftig u.a.: Die Erstellung und Umsetzung des gesamtsportlichen Konzepts, die Zusammenstellung des Profi-Kaders sowie die Unterstützung des Trainerstabs. Er bildet zudem die Schnittstelle zum neu aufzubauenden Scouting-Bereich, der Nachwuchsabteilung und dem sportlichen Beirat.

Uwe Krupp: „Die Aufgabe bei den Kölner Haien ist eine riesige Herausforderung für mich, auf die ich mich sehr freue.“ 

Verantwortlicher Cheftrainer an der Haie-Bande bleibt Niklas Sundblad. Unterstützt wird er von Petri Liimatainen, den die Haie ab sofort als Co-Trainer verpflichtet haben.

Die Bereiche der Spielersichtung (Scouting) und des Nachwuchses werden beim KEC zudem gestärkt. Als Bindeglied zwischen Profi- und Nachwuchsbereich wird Rodion Pauels fungieren. Zudem wird ein sportlicher Beirat installiert.

Vita Uwe Krupp: Krupp wurde am 24. Juni 1965 in Köln geboren. Seine beeindruckende Eishockey-Laufbahn begann im Nachwuchs seiner Heimatstadt. Beim KEC durchlief er die Ausbildung und stieß 1982 zur Haie-Profimannschaft. Bis 1986 bestritt er 134 Spiele für die Haie (54 Scorerpunkte) und gewann mit dem KEC zwei Deutsche Meisterschaften (1982 und 1986). 1986 wechselte Krupp nach Nordamerika. Insgesamt bestritt er für die Buffalo Sabres, New York Islanders, Québec Nordiques, Colorado Avalanche, Detroit Red Wings und Atlanta Thrashers 810 Spiele in der NHL (310 Scorerpunkte). Höhepunkt seiner Karriere war der Stanley-Cup-Gewinn 1996 mit Colorado. Hierbei erzielte Krupp im vierten Finale den entscheidenden 1:0-Siegtreffer in der Verlängerung zum Cup-Gewinn. Krupp ist bis heute der einzige deutsche Spieler, der die wichtigste Eishockey-Trophäe der Welt gewonnen hat. 2002 gewann Krupp im Trikot der Detroit Red Wings ein zweites Mal den Stanley-Cup, in jener Saison konnte der Verteidiger verletzungsbedingt aber nur sechs Spiele bestreiten.

Nach seiner aktiven Laufbahn begann Krupp 2002/2003 als Trainer zu arbeiten. Früh führte ihn sein Weg dabei zum DEB. Nachdem er die U 18 und die U 20-Auswahl Deutschlands gecoacht hatte, wurde er 2005 Nationaltrainer der A-Mannschaft. Mittlerweile stand Krupp bei sechs Weltmeisterschaften und zwei Olympischen Spielen als Chef an der Bande der DEB-Auswahl. Das Erreichen des Halbfinales bei der Heim-WM 2010 (Rang vier) unter Krupps Leitung war die beste Platzierung einer deutschen Eishockey-Nationalmannschaft seit 1953.

 

"Eishockey wird hier überleben. Immer.“ 

Von Christian Oeynhausen, Kölner Stadtanzeiger. Eishockey-Bundestrainer Uwe Krupp will mit der KEC-Traditionsmannschaft die Nachwuchsarbeit der Kölner Haie unterstützen. Im Interview spricht er über seine Pläne.

KEC-Nachwuchstrainer Thomas Brandl (links) und Nationaltrainer Uwe Krupp (rechts) (Bild: Dahmen)

Köln - Herr Krupp, die Traditionsmannschaft der Haie möchte sich verstärkt für die Nachwuchsarbeit engagieren. Was steckt dahinter? UWE KRUPP: Die Traditionsmannschaft existiert ja schon seit 30 Jahren. Seit 2003 etwa hat sich eine Gruppe herauskristallisiert mit ehemaligen Spielern, Gründungsmitgliedern, Eigengewächsen. Das sind Namen wie Detlef Langemann, Ondrjej Bendik, Udo Kießling,  Rainer Philipp, Werner Kühn, Thomas Brandl und andere. Ich gehöre auch dazu. Das Ganze wird organisiert von Guido Lenzen, Thomas Geldmacher, Dr. Peter Bürfent und Naoki Tomita. Viele von diesen Leuten haben auch schon mal im KEC-Nachwuchs als Trainer gearbeitet. Wenn wir uns heute treffen, wird natürlich über den KEC geredet. - Und über die Sorgen, die der Stammverein hat…

KRUPP: Ja, es kam heraus, dass unser e.V. finanzielle Probleme hat, die damit zusammenhängen, dass die GmbH letztes Jahr welche hatte. Deswegen gibt es Kürzungen. Und es ist so, dass unsere Nachwuchsabteilung mit Rodion Pauels und bis vor Kurzem Rupert Meister den Ruf als einer der besten Standorte im deutschen Eishockey genießt. Hier wird Nachwuchs-Eishockey auf höchstem Level betrieben. Die Bedingungen hier sind fast perfekt, vom Internat in Zusammenarbeit mit dem FC, über Gastfamilien und so weiter. Immer wieder hat der KEC Nationalspieler hervorgebracht. Es wäre schade, wenn der Gürtel enger geschnallt werden müsste.

Was kostet die Nachwuchsarbeit im Jahr? KRUPP: Der KEC gibt rund 400 000 Euro aus, Berlin eine Million, Mannheim 1, 5 Millionen. Aber: Letzte Saison standen mit Augsburg und Hannover zwei Teams im DEL-Finale, die Nachwuchsarbeit nur auf niedrigstem Niveau betreiben. Da kommt bei einer Profi-GmbH schon mal die Frage auf: Ich mache Nachwuchsarbeit und habe einen sportlichen Nachteil? Kann ja nicht sein., Ist die Lage beim e.V. dramatisch?, KRUPP: Selbst mit der Unterstützung der GmbH fehlt uns über die gesamte Saison gesehen ein fünfstelliger Betrag. Wenn s bei der Profiabteilung finanziell eng wird, steht der Posten Nachwuchs immer zur Disposition, und wir wollen helfen diese Situation für den e.V. zu verbessern.

Was haben Sie vor? KRUPP: Wir haben Ideen, die jetzt konkretisiert werden, und es gibt einige Bewegung, zum Beispiel ein Benefizspiel, Gründung eines Fördervereins oder ein Spendenaufruf - oder alle drei. Man könnte auch mal die kleinen Nachwuchsspieler mit dem Sparschwein zum Profispiel schicken. Ich habe früher bei jedem Heimspiel mit einer roten Pudelmütze auf der Eisstadion-Wiese an der Lentstraße Programmhefte verkauft.

Möchten die Nachwuchsabteilung auf den Kopf stellen: Uwe Krupp (links) und Thomas Brandl (Bild: Dahmen)

Wie geht Ihre Rechnung? KRUPP: Wenn wir zehn Leute aus der Traditionsmannschaft uns verpflichten, dass jeder irgendwie 3000 Euro auftreibt, dazu das Geld aus dem Vertrag mit der GmbH und die Kinder mit den Sammelbüchsen, dann garantieren wir, das hier in Köln weiter auf hohem Niveau gearbeitet werden kann.

Besteht nicht die Gefahr, dass mit Geld aus dem Sparschwein am Ende ein Profi bezahlt wird? KRUPP: Für uns ist wichtig, dass verstanden wird, dass wir keine Profisportler finanzieren. GmbH und e.V. sind zwei absolut getrennte Organisationen. Der e.V. steht auf eigenen Füßen. Er ist Mitglied im Deutschen Eishockey-Bund, für den ich arbeite. Der e.V. gibt Kindern und jungen Leuten die Möglichkeit, Eishockey auf hohem Level in einem gesunden Umfeld zu spielen und eine Top-Schulausbildung zu bekommen. Wir hoffen auch auf die Unterstützung der Stadt Köln, aber da wird es schon wieder sehr politisch und bürokratisch. Das Sparschwein hört sich da schon einfacher an (lacht).

Kann Eishockeyspielen Werte vermitteln? KRUPP: Wenn man über Nachwuchsarbeit spricht, spricht man nicht nur über Leistungssport. Es ist auch ein gewisser sozialer Auftrag da. Von den Jungs aus der Traditionsmannschaft hat die Hälfte nur unterklassig gespielt. Aber denen geht's allen ganz gut. Die haben ihre eigenen Geschäfte, sind alle auf die Füße gefallen, solide Bürger geworden und nicht zu vergessen: Gute Typen. Ich bin mir sicher, dass ich nicht derselbe Mensch heute wäre, wenn ich nicht zum Eishockey gekommen wäre. Dein Umfeld und deine Aktivitäten prägen dich. Die Lektionen, die man im Eishockey schon früh lernt, geben den Jungs einen großen Vorsprung gegenüber der „Null-bock-Xbox-Szene“. Teamgeist, Mannschaftsfunktion und die eigene Rolle darin spielen eine große Rolle im täglichen Leben und im Beruf.

Wie wirkt sich Geldmangel auf die Nachwuchsarbeit aus? KRUPP: Wenn du hohe Qualität anbieten willst, musst du genug Eiszeiten ankaufen können und brauchst gute Trainer. Wissen Sie, wie schwer es ist, Laufschule für Fünfjährige zu machen? Da wäre es doch schön, wenn man dieses Engagement mit ein paar Euro Benzingeld honorieren könnte. Ein bisschen Anerkennung dafür, dass er den Idealismus aufbringt, pünktlich ist und sich kümmert. Und vielleicht macht er mit dem Geld den nächsten Trainerschein.

Steckt hinter Ihrem Engagement auch die Idee, die Basis zu stärken in einer Zeit, in der die Profis zwei Mal fast pleite waren? KRUPP: In meinem ersten Gespräch mit Frank Gotthardt (Haie -Investor, d. Red.) wurde über den Nachwuchs gesprochen. Ich habe ihm gesagt: Auch wenn Sie hier nächste Woche die Türen zumachen würden - das Kölner Eishockey wird weiter existieren, wegen unserem Nachwuchs, unserer Fans, unseren Wurzeln, unserer Tradition. So ist es in Bad Tölz, in Rosenheim, in allen Traditionsvereinen. Eishockey ist ein Teil von Köln. Dieser Sport wird hier überleben. Immer.

Auch wenn es hier mal kein Profi-Eishockey mehr gäbe? KRUPP: Für einen Trainer wäre das doch eine Riesenaufgabe. Von unten nach oben eine Mannschaft aufbauen. In der Kölnarena 2 vor 1000 Zuschauern mit ehemaligen DNL-Spielern - da brennt die Luft. Wir schauen auf die DEL, als könne es nichts anderes geben. Neulich war ich in Duisburg, 3. Liga. Das ist Eishockey pur. Nur deutsche Spieler, es geht rauf und runter, es gibt Checks, Alleingänge, Schlägerei, das ganze Programm. Und die Leute lieben es.

Das Gespräch führte, Christian Oeynhausen, Kölner Stadtanzeiger

 

6. Lothar-Kremershof-Cup nimmt formen an! 

Der 6. Lothar-Kremershof-Cup am 26. - 27. November 2010 in der Krefelder Rheinlandhalle nimmt langsam Formen an, inzwischen haben 7 Teams die Teilnahme zugesagt. Das Teilnehmerfeld ist fast komplett, neben den Big Old Boys werden antreten: Kölner, Füssen, Kassel, Grefrath und Freiburg.

Darüber hinaus wird erstmalig ein von der Familie Kremershof zusammengestelltes "Lothar`s Dream Team" an den Start gehen. Dieses setzt sich aus ehemaligen Weggefährten und Freunden der Krefelder Eishockeylegende zusammen. Harald Kremershof, der für das Team verantwortlich ist verspricht eine prominente und schlagkräftige Mannschaft.

Ab dem 1. September 2010 sind auch die Karten für die Player-Party im Goldenen Hirschen am 27.11. ab 21 Uhr verfügbar, diese sind dann erhältlich bei den Spielern der Big Old Boys, in der Eisstadion-Gaststätte und im Pinguin-Store auf der Evertsstrasse in Krefeld. Auch in diesem Jahr rocken die "United Four" über 500 Gäste aus der Krefelder Eishockeyfamilie.

 

Köln Marathon 2010 

Der 14. Köln Marathon fiel in dieses Jahr auf den 20. Jahrestag der Deutschen Einheit und der Veranstalter lockt zu diesem Anlass jede Menge Prominenz an die Startlinien der unterschiedlichen Wettbewerbe. Hunderttausende Zuschauer säumten am 3. Oktober die Strecke in Köln. 25.612 Teilnehmer aus 39 Ländern nahmen die Strecke bei strahlendem Sonnenschein in Angriff. 1.429 von ihnen legten die Strecke auf Inlinern zurück, 11.830 traten zum Halbmarathon und 12.353 zum Marathon an.

Von der KEC „Die Haie“ Traditionsmannschaft sind Werner Kühn (Inline Marathon) und Naoki Tomita (Marathon) an den Start gegangen. Kühn hat mit einem hervorragenden 10. Platz in seiner Altersklassenwertung das Rennen beendet. Auf den 42,195 Kilometern hat Naoki Tomita sein Marathon-Debüt gefeiert und konnte in seiner Altersklasse als 641 die Ziellinie überqueren.

 

 

Zwei KEC-Größen, Mirko Lüdemann und Ondrej Bendik

Mirko Lüdemann hat die nächste Hunderter-Marke geknackt. Beim Spiel in Nürnberg am 17.09. bestritt der Haie-Rekordspieler seine 900. Partie für den KEC. Am Sonntag, 26.09.2010 wurde er hierfür geehrt. Beim 1000. Heimspiel erhielt er von Trainer-Legende Ondrej Bendik ein Ehrentrikot mit der Rückennummer 900. Lüdemann hat mittlerweile 902 Haie-Spiele bestritten. Er erzielte dabei 163 Tore und gab 315 Vorlagen (478 Punkte).

Auch in der Gilden Business-Lounge wurde das Zeremoniell mit viel Interesse verfolgt. Besondere Ehrengäste zum 1000. Heimspiel: Die erste Kölner Bundesliga-Mannschaft von 1969/70. Sie war in nahezu kompletter Stärke vertreten. Der erste Bundesliga-Trainer Ondrej Bendik, der auf dem Eis von Mirko Lüdemann ein 1000er Erinnerungstrikot erhielt, freute sich über das spezielle „Familientreffen“. @ YouTube | Kölner Stadtanzeiger

KEC Mannschaft 1969/1970

 

Happy Birthday - Ondrej Bendik wird 80 Jahre

Der erste Bundesliga-Trainer des KEK und der Kölner Haie, Ondrej Bendik, hatte am 15.09.2010 Geburtstag und wurde 80 Jahre. Zu diesem runden Geburtstag gratuliert der KEC von ganzem Herzen und wünscht alles Gute für die Zukunft! Bendik war von 1969 bis 1975 Trainer in Köln. Er führte die Haie als erster Verantwortlicher an der Bande 1973 in die Bundesliga.

 

Trainingsbeginn am 06.09.2010 im ICEDOME Troisdorf

Auch in der Saison 2010/2011 wird die KEC Traditionsmannschaft ihr Zuhause im ICEDOME Troisdorf finden. ICEDOME Geschäftsführer Heinz-Peter Walterscheid begrüßt die langjährige Zusammenarbeit mit dem KEC und wird ab dem 6. September 2010 wieder ein optimales Trainingsumfeld für die Haie schaffen. Die KEC Traditionsmannschaft trainiert jeden Montag von 19:45 – 21:15 Uhr. www.eissporthalle-troisdorf.de

 

Thomas Brandl ist Co-Trainer der DNL-Mannschaft
 

Der 116fache Nationalspieler Thomas Brandl übernimmt ab sofort das Amt des Co-Trainers unserer DNL-Mannschaft und wird damit Nachfolger von Andy Lupzig, der zum Oberligisten Füchse Duisburg wechselt.

Thomas Brandl kam als 18jähriger Junioren-Nationalspieler 1987 nach Köln und spielte bis 1996 für die Haie. In 414 Spielen schoss er 131 Tore gab 257 Tor-Vorlagen. Zweimal (1988 und 1995) wurde er mit den Haien zweimal Deutscher Meister und 1993 war er Top-Skorer der 1. Bundesliga. 1996 wechselte er für zwei Saisons zur Düsseldorfer EG und 1998 weiter zu den Krefeld Pinguinen. 2004 beendete er in der 2. Bundesliga beim Duisburger EV seine aktive Laufbahn.

Mit der deutschen Nationalmannschaft nahm er an fünf Weltmeisterschaften, drei Olympischen Spielen sowie am World Cup of Hockey 1996 teil. Thomas Brandl erwarb vor drei Jahren die Trainer B-Lizenz.

Übrigens: dem Trainerstab des KEC-Nachwuchses gehören mit Justyn Denisiuk (Kleinschüler) und Ralf Sterck (Knaben) zwei weitere ehemalige Bundesligaspieler der Kölner Haie an.

 

Haie-Golf-Cup 2010
 

Am 17. Juli 2010 ist es wieder soweit, Detlef Langemann und Alex Lange laden zum 6. Haie-Golf-Cup der KEC Traditionsmannschaft ein. Für die Teilnehmer gilt es, den Vorjahressieger Ralf Stärk zu schlagen. Gespielt wird im "Golfclub Am Alten Fliess" unter dem bekannten Spielmodus Stableford. Der erste Flight beginnt um 12:00 Uhr. Der Geschäftsführer des Golfclubs, Dieter Esser wünscht allen Teilnehmern viel Spaß!

Teilnehmer: Thomas Brandl, Dieter Rust, Dr. Peter Bürfent, Lars Peter Ruhnke, Jochen Blatzheim, Dany Smit, Dieter Esser, Ralf Stärk, Thomas Geldmacher, Thomas Haas, Karl-Heinz Werner, Udo Kießling, Jörg Lautwein, Oliver Leffin, Hans Lenzen, Guido Lenzen, Holger Leonhard, Mirco Lüdemann, Dieter Maaßen, Jochen Maaßen, Holger Meitinger, Rolf Remmel, Dieter Reinartz und Sepp Reif 

Golfplatz Am Alten Fliess, Am Alten Fliess 66, 50129 Bergheim, Tel.: 02238-944 10, www.Golfplatz-Koeln.de

 

Ondrej Bendik ist Ehrenmitglied 

 

In seiner slowakischen Heimatstadt Poprad war es für den am 15.09.1930 geborenen Ondrej Bendik selbstverständlich, schon als Kind Eishockey zu spielen – schließlich war dies die Sportart Nr. 1 im Land. Er zeigte viel Talent als Spieler des HC Tatry und des HC Lokomotiva Vagonka Poprad, entdeckt aber auch schon als 17jähriger sein Interesse daran, selbst Spieler und Mannschaften zu trainieren. Folglich besuchte er die Trainerakademie in Prag, schloss dort als „vorbildlicher Trainer der CSSR“ ab (vergleichbar einem Doktortitel), arbeitete als junger Coach mit dem legendären Ladislav Horsky zusammen und war einer von zwei Slowaken, der in dem tschechisch dominierten Verband  mit Traineraufgeben betraut wurde. Speziell um die Torhüter hatte er sich zu kümmern.

Ondrej Bendik als Trainer in Kosice, neben ihm Nationaltorhüter Jiri Holecek

1964 übernahm er das Erstligateam TJ Dukla VZZ Kosice als Trainer, danach wechselte er nach Jugoslawien und trainierte Mladost Zagreb. Durch Vermittlung von „Prago Sport“ führte ihn 1969 der Weg nach Deutschland, genauer gesagt nach Köln zum gerade erstmals in die Bundesliga aufgestiegenen Kölner EK. 

„Ich war überrascht über die Verhältnisse in Köln; die Jungs hatten kaum Training, dabei hatten sie großen Nachholbedarf in allen Dingen, beim Schlittschuhlaufen, in der Puckbehandlung, taktisch usw.  Zweimal pro Woche jeweils eine Stunde Training – viel zu wenig, um die Probleme zu beheben.“ Seine erste Trainerzeit beim KEK dauerte ein Jahr, dann hörte er auf. „Ich hätte gern weiter trainiert, aber nur unter besseren Bedingungen. Als man auf meine Wünsche nicht einging, habe  ich gekündigt.“

Foto groß

Ein Jahr später holte ihn der Verein zurück und Bendik begann, eine neue Mannschaft zu formen. Akribisch bereitete er seine Trainingseinheiten nicht nur vor, sondern er hielt auch alle Einheiten minutiös in der Nachbetrachtung fest. Noch heute kann er seinen Unterlagen entnehmen, wer etwa zu spät oder gar nicht zum Training erschien, sich dort undiszipliniert aufführte oder Anweisungen nicht befolgte. Nicht alle Spieler kamen damit zurecht: „Sie nannten mich den Ostblockterroristen“. Der Erfolg gab Bendik jedoch recht: 1973 feierte er mit dem KEC im ersten Jahr der neuen Vereinsgeschichte den Aufstieg in die Bundesliga. Eigentlich selbstverständlich, dass der erfolgreiche Coach das Team auch in der Bundesliga betreiben würde, dachte man. Doch als die Vereinsführung erneut nicht auf Bendiks Forderungen bzgl. Trainingsintensität einging oder eingehen konnte, verzichtete der Coach auf einen  neuen Vertrag und widmete sich lieber dem Aufbau des von ihm betriebenen Sportgeschäfts im Eingangsbereich des Eisstadions. 

Nur wenige Wochen musste er von außen dem Geschehen zuschauen, dann holte ihn der KEC Anfang November zurück. Fast aussichtslos lagen die Haie bei seinem Amtsantritt mit sechs Punkten aus zwölf Spielen am Tabellenende, der erneut Abstieg schien unvermeidlich. Doch Bendik und seine Mannschaft schafften das kleine Wunder, und am 17.02.1974 durfte sich Bendik nach dem 6:4-Sieg über den EV Landshut als „Retter“ feiern lassen.

Diesmal ging der KEC-Vorstand vor der nächsten Saison auf seine Forderungen ein. „Ich wollte 5-6 junge Spieler haben und versprach dem Verein, daraus in wenigen Jahren Nationalspieler zu machen.“ Es kamen die Talente Marcus Kuhl aus Mannheim, Harald Krüll aus Krefeld, Peter Schiller aus Selb sowie die Brüder Karl-Gustav und Axel Richter aus Berlin….

In der folgenden Saison hatte der KEC mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun, der Weg ging ins gesicherte Mittelfeld. Auch die Saison 75/76 begann erfolgreich, reihenweise wurden Mannschaften wie der EV Füssen (6:1), VfL Bad Nauheim (9:2) oder EC Bad Tölz (9:0) geschlagen, doch es gab auch Probleme, weil sich viele Akteure taktisch undiszipliniert verhielten: „In Krefeld führten wir 5:0, und spielten dann  nur 6:6 , weil einige Spieler sich nicht an meine Anweisungen hielten.“ Die nächste Partie gegen den Krefelder EV war Bendiks letzte als KEC-Coach. Die Haie verloren 0:7, die Risse zwischen der Mannschaft oder Teilen von ihr und dem Trainer waren nicht mehr zu kitten. Die Plus-Minus-Bilanz des 0:7 bewahrt Ondrej Bendik wie vieles andere aus deiner Trainertätigkeit sorgfältig aus.

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Vom Profi-Eishockey nahm er seitdem Abstand, trainierte einige Vereine in der Kölner Umgebung, z.B. Bergisch Gladbach und Neuwied, später auch zwei Jahre lang die KEC-Juniorenmannschaft. 26 Jahre lang betrieb er in den Sommerferien eine Eishockeyschule, beschäftigte dabei mehr als 50 Trainer (unter ihnen CSSR-Größen wie Frantisek Kaberle, Eduard Novak und Jiri Holecek) und erlebte als Schüler unter anderem die Kaberle-Söhne Thomas und Frantisek sowie Jaromir Jagr.

Als sich vor einigen Jahren die KEC-Traditionsmannschaft neu bildete, stand selbstverständlich Ondrej Bendik bei deren Spielen wieder als Coach an der Bande und nicht nur das, beim wöchentlichen Training war er bis zur Saison 2009/2010 aktiv dabei. [Text: Hans Hubert Kessler]