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Die Profis1972 bis 1976: Gründung und Aufstieg
Im Sommer 1972 trennte sich die Eishockeyabteilung des Kölner EK vom Stammverein ab, da man der Meinung war, dass man als eigenständiger Verein erfolgreicher Eishockey spielen könne. Der neue Verein sollte ursprünglich nur Kölner EC heißen – was aber das Vereinsregister wegen der Ähnlichkeit zum Kölner EK nicht zu ließ. Daher wurde der Zusatz „Die Haie“ zum Vereinsnamen hinzugefügt. Am 10. August 1972 wurde der neue Verein gegründet und Peter Rentergent zum Präsidenten ernannt. Im Vorstand befand sich auch Bernd Schäfer III., ein Mann der später noch für großes Aufsehen im deutschen Eishockey sorgen sollte. Gleich in der ersten Saison 1972/73 in der Oberliga gelang den Haien überlegen der Aufstieg in die Eishockey-Bundesliga, aus der sie nicht mehr absteigen sollten. In ihrem ersten Bundesliga-Jahr gab es stets Probleme im und um das Team. So beendete Mannschaftskapitän Siggi Stotz seine Karriere aufgrund einer Verletzung, es gab Unruhen im Vorstand und man entließ den Trainer und holte Ondrej Bendik an die Bande zurück. Dennoch schaffte man am Ende äußerst knapp den Klassenerhalt. Auch in der folgenden Spielzeit hatte man schlussendlich mit dem Abstieg nichts zu tun. 1975/76 wurde zur ersten großen Krisensaison der Haie. Der Streit innerhalb des Präsidiums gipfelte zu Jahresbeginn 1976 im Rücktritt des Präsidenten Rentergent, der auch wegen angeblicher Zahlungen an die offiziell noch als Amateure geltenden Spieler des KEC in die Kritik geraten war. Aufgrund des schwachen Abschneidens und der Turbulenzen im Verein – Mitte der Saison wurde zudem Trainer Bendik wegen anhaltender Erfolglosigkeit entlassen – gingen die Zuschauerzahlen stark zurück, was ein großes Loch in die Vereinskasse riss. 1976 bis 1983: Erste Erfolge trotz Geldsorgen
1983 bis 1988: Vier Meisterschaften in fünf Jahren Nach den Veränderungen der letzten Jahre, kehrte ab 1983 etwas mehr Ruhe im Verein ein. Mit Josef Golonka wurde ein erfahrener Trainer geholt, der das Team disziplinierte und ins Finale der Playoffs führte, wo man auf den EV Landshut traf. In einer der denkwürdigsten und spannendsten Finalserien kam es zum Showdown im fünften Spiel in Köln, nachdem die Bayern ein Spiel zuvor bereits die Möglichkeit ausgelassen hatten, die Serie für sich zu entscheiden. Die Haie besiegten die völlig entkräfteten Landshuter mit 5:0 und feierten die deutsche Meisterschaft. Ein Jahr später mussten sich die erneut als Favoriten angetretenen Haie mit Platz drei zufrieden geben. Angesichts der verheerenden Verletztenmisere – im Halbfinale gegen Mannheim trat man nur noch mit elf gesunden Feldspielern an – war dies jedoch ein achtbares Ergebnis. Überschattet wurde die Saison jedoch von dem Foul des Mannheimers Roy Roedger, der den KEC-Stürmer Steve McNeill mit der Schlägerspitze ins rechte Auge schlug. Nur dank mehrerer Operationen konnte ein Teil der Sehfähigkeit des Auges gerettet werden. Roedger wurde für viele Spiele gesperrt und schließlich zu einer Schmerzensgeldzahlung in Höhe von 200.000 DM verurteilt. Für Aufsehen sorgte außerdem der Haie-Stürmer Peter Schiller, als er im Europapokalspiel gegen den HC Bozen, das der KEC mit 6:1 gewann, aus Langeweile mit dem Puck hinter das eigene Tor fuhr und Liegestütze machte.
In der Saison 1986/87 gelang es dem KEC mit seinem 5. Meistertitel, zum ersten Mal das seit 1971 anhaltende Meistertrauma zu durchbrechen und den Titel zu verteidigen. In den Playoffs, in die man als Vorrunden-Zweiter gegangen war, verloren die Haie kein Spiel und bezwangen Schwenningen, die DEG und Mannheim in jeweils drei Spielen. Bereits vor der Saison hatte Clemens Vedder seinen Posten als Schatzmeister aus privaten Gründen geräumt. Ein Jahr später machten die Haie den Titelhattrick perfekt als sie im Finale der Playoffs gegen den Sportbund Rosenheim das fünfte entscheidende Spiel mit 4:1 gewannen. Damit besiegten sie das Team, das als einziges in der Vorrunde besser platziert war. Zu Beginn der Playoffs stellte der KEC einen bis heute unerreichten Rekord auf: Inklusive der jeweils drei Siege gegen Frankfurt und Mannheim gewann das Team 20 Playoff-Spiele in Folge. Die dritte Meisterschaft in Serie sollte die letzte für den KEC in der Eishockey-Bundesliga bleiben. 1988 bis 1994: Die rheinischen Rivalen Nach dem Titelhattrick galten die Haie auch in der Saison 1988/89 zu den Favoriten, erst recht, nachdem man souverän die Tabelle nach der Vorrunde angeführt hatte. Nachdem man im Europapokal den Vizetitel gewonnen hatte, schied man jedoch im Halbfinale aus. Ausgerechnet gegen die DEG, mit der man vor der Saison die Torhüter getauscht hatte (Peppi Heiß kam für Helmut de Raaf) und die schon in der Saison die Wechsel von Dieter Hegen und Gerd Truntschka zum Rheinrivalen perfekt gemacht hatte. In der Saison 1989/90 schien alles wieder auf den Zweikampf zwischen den beiden rheinischen Rivalen hinauszulaufen. Die Haie belegten am Ende der Vorrunde Platz zwei hinter der DEG. Allerdings schied der KEC im Halbfinale gegen Rosenheim aus. Was blieb war der dritte Platz und ein weiterer Rekord, der bis heute bestehen bleiben sollte: Die neunte Halbfinalteilnahme in Folge. Auch in den beiden folgenden Spielzeiten lief bei den Haien nicht alles wie geplant. 1990/91 hatte das Team mit vielen Verletzungen zu kämpfen, schaffte aber dennoch als Spitzenreiter die Qualifikation für die Playoffs. Dort erreichte man durch Siege gegen Hedos München und die Berliner Preußen das Finale gegen die DEG. Nachdem der KEC einen 0:2-Rückstand aufgeholt hatte, unterlag man aber im entscheidenden fünften Spiel mit 0:4. 1991/92, als der 19-jährige Jozef Stümpel seine internationale Karriere begann, sorgten Unruhen im Umfeld von Beginn an für Probleme. Nachdem man im Viertelfinale gegen Mannheim mit 1:4 Siegen unterlegen war, begann ein Machtkampf hinter den Kulissen, der in Rücktritten mehrerer Vorstandsmitglieder gipfelte. Zur Saison 1992/93 wurde das Geld erneut knapp bei den Kölner Haien. Trotz einiger Abgänge und nur mittelmäßiger Zugänge erreichte das Team nach der Vorrunde den zweiten Platz. In den Playoffs setzte man sich zunächst gegen Kaufbeuren (3:0) und Mannheim (3:1) durch, bevor man im Final erneut auf die DEG traf. In einer der spannendsten Serien der Bundesliga-Geschichte entschied am Ende der Heimvorteil zugunsten der Düsseldorfer, die das letzte Spiel an der Brehmstraße mit 2:1 nach Verlängerung gewannen.
1994 bis 2001: Neue Liga, neue Arena Nach Gründung der Deutschen Eishockey Liga (DEL), in der erstmals Vereine auch als GmbHs antreten durften, übernahm Heinz Hermann Götsch das Amt des Hauptgesellschafters und das des Aufsichtsratsvorsitzenden bei der neu gegründeten Kölner Eishockeygesellschaft „Die Haie“ mbH. Durch strenge Konsolidierungsmaßnahmen und Spendenaktionen von Fans gelang es den Haien, einige hochkarätige Profis an den Rhein zu holen. Nach einer dennoch enttäuschenden Vorrunde, die der KEC auf dem sechsten Platz beendete, steigerte sich die Mannschaft in den Playoffs von Spiel zu Spiel und schaltete Kaufbeuren, Mannheim sowie die Berliner Preußen aus. In einer hochklassigen Finalserie bezwang man schließlich den EV Landshut im entscheidenden fünften Spiel mit 4:0 und feierte die erste Meisterschaft der DEL-Geschichte.
Ein Widersehen gab es bereits ein Jahr später, als man erneut im Viertelfinale aufeinander traf. Die Haie, nach einer durchwachsenen Vorrunde mit viel Unruhe in der Mannschaft und im Umfeld als Dritter in die Endrunde gegangen, waren jedoch den hoch motivierten Landshutern unterlegen und gewannen kein Spiel. Auch in der folgenden Spielzeit gab es zu Beginn viele Probleme beim KEC: Wie im Vorjahr wurden Spieler kurz nach Saisonbeginn entlassen, das Mannschaftsgefüge stimmte nicht und die Leistungen des Teams stagnierten. Erst als mit Trainer Lahtinen, Co-Trainer Helland und Manager Miro Sikora die komplette sportliche Leitung ausgetauscht worden war, sorgte der später in der NHL sehr erfolgreiche Manager Andy Murray für mehr Ruhe im Verein und in der Mannschaft. In den Playoffs musste man jedoch erneut im Viertelfinale die Segel streichen. Gegen die Frankfurt Lions verlor man in einem dramatischen, entscheidenden fünften Spiel der Serie nach Penalty-Schießen.
2001 bis 2006: Erfolgreiche Jahre und die Ära Zach
Ähnlich wie in den Jahren zuvor spielten die Haie auch in der Saison 2001/02 eine schwache Vorrunde. Ausgerechnet im Jahr des 30jährigen Vereinsjubiläums machte man erneut erst zum Schluss der Vorrunde den Einzug in die Endrunde fest. Dort trafen die Haie zunächst auf die spielstarken Krefelder Pinguine, die man jedoch in drei Spielen aus dem Wettbewerb warf. Im Halbfinale setzte sich der KEC in fünf dramatischen Spielen gegen die Barons durch. Auch im Finale gegen die Mannheimer Adler entschied erst das fünfte Spiel über die Meisterschaft. Dieses gewann der KEC durch Tore von Alex Hicks und Dwayne Norris mit 2:1 und errang seine achte deutsche Meisterschaft.
In der Saison 2005/06 kam es nach zehn Jahren erstmals wieder zu einem Aufeinandertreffen mit der DEG in den Play-offs. Nachdem die Haie die Vorrunde auf Platz 5 beendet und im Viertelfinale in nur vier Spiele die Nürnberg Ice Tigers ausgeschaltet hatten, folgte eine denkwürdige Serie gegen den Erzrivalen. Im vierten Spiel lagen die Haie kurz vor Schluss zurück, als Bill Lindsay die Verlängerung ermöglichte, in der er auch den Siegtreffer markierte. Im entscheidenden Spiel an der Brehmstraße unterlagen die Haie jedoch mit 3:5 und schieden aus. [Quelle: wikipedia] Alle 1. Bundesliga- und DEL Spieler der Kölner Haie Tobias Abstreiter Bryan Adams Jeremy Adduono Igor Alexandrov Jan Alinc Torsten Ankert Thorsten Apel Chuck Arnason Peter Ascherl Cristoph Augsten Gerd Baldauf Dieter Ballhausen Björn Barta Ralf Baumanns Colin Beardsmore Marcus Beeck Sergei Beresin Doug Berry Eric Bertrand Bernd Beyerbach Dan Bjornlie Boris Blank Gordon Blumenschein Tino Boos Thomas Bornträger Luciano Borsato Nikolai Borschevski Thomas Brandl Thomas Brandl Nils Bredberg Greg Brown Philipp Büermann Dr. Peter Bürfent Giuseppe Busillo Drew Callander Patrik Carnbäck Ivan Čiernik Joe Cirella Mariusz Cissewski Jon Coleman Teja Dambon Collin Danielsmeier Dick Decloe David Delfino Franz Demmel Justyn Denisiuk Jeff Dessner Markus Dettlaff Alexej Dmitriev Udo Döhler Hans-Günter Dönges Igor Dorochin Benoît Doucet Frank Doyle Mario Doyon Peter Draisaitl Mickey Elick Andre Faust Craig Fisher Jerome Flaake Mike Ford Tomas Forslund Anton Forster Thomas Franken Rikard Franzén George Fritz Sebastian Furchner Peter Gailer Liam Garvey Aaron Gavey Thomas Geldmacher Alexander Genze Georg Giovannakis Peter Glinka Holger Glomb Brian Glynn Philip Gogulla Harvey Göttlicher Thomas Greiss Thomas Gröger Olaf Grundmann Hannu Haapalainen Derek Haas Ralf Hafeneger Bob Halkidis Patrick Handl Roland Hanemann Ray Hanske Siegfried Hardt Matthias Hart Mike Hartman Daniel Hatterscheid Adam Hauser Greg Hawgood Dieter Hegen Marco Heinrichs Joseph Heiss Christian Helber Wolf Herbst Werner Heyn Alex Hicks Doug Hicks Jörg Hiemer Uli Hiemer Benjamin Hinterstocker Michél Hirt Martti Hirvonen Todd Hlushko Robert Hock Franz Hofherr Frank Hohenadl Herbert Hohenberger Stefan Horneber Kai Hospelt Wim Hospelt Jim Hrivnak Michael Hrstka Helmut Hüsemann Anders Huusko Thomas Imdahl Ralph Intranuovo Anthony Iob Iiro Itämies Christoph Jahns Henryk Jaworowski Markus Jocher Mike Johnson Oliver Jonas Alexander Judin Stéphane Julien Jörg Jung Dieter Kalt Andreas Keiler Rawil Khaidarow Udo Kießling Georg Kink Marcus Kink Walter Köberle Bernhard Köpf Ernst Köpf Lasse Kopitz Stefan Kornewald Thorsten Koslowski Harald Krüll Uwe Krupp Marcus Kuhl Tim Kühlem Werner Kühn Erich Kühnhackl Bodo Kummer Alexander Kuzminski Juri Kuznetsov Peter Kwasigroch Dan Lambert Alexander Lange Detlef Langemann Dieter Langemann Jacques Laroque Harri Laurila Jörg Lautwein Tim Leahy René Ledock Guido Lenzen Holger Leonard Eduard Lewandowski Ulrich Liebsch Petri Liimatainen Bill Lindsay Dimitri Litesov Bill Lochead Andreas Loth Mirko Lüdemann Andreas Lupzig Peter Lutter Jochen Maassen Doug MacDonald Boguslaw Maj Rainer Makatsch Stefan Mann Jason Marshall Andrej Martemjanov Henry Martens Marquis Mathieu Matthias Maurer Jörg Mayr Dave McLlwain Steve McNeill Brian McReynolds Holger Meitinger Christoph Melischko Karsten Mende Jason Meyer Corey Millen Kjell-Rune Milton John Miner Sergio Momesso Niki Mondt Jim Montgomery Andreas Morczinietz Marcel Müller Moritz Müller Robert Müller Marty Murray Michael Muus Kevin Nagel Miroslav Nentvich Roger Nicholas Bastian Niedermeier Christian Nikola Fredrik Nilsson Hardy Nilsson Petter Nilsson Dwayne Norris Stefan Nötzel Bill Nyrop Werner Oberheidt Alexander Oblinger Jouko Öystilä Marco Ohmann Martin Ondrejka Marc Otten Steve Palmer Christoph Päpke Jörg Parschill Ron Pasco Dimitri Pätzold Shane Peacock Gernot von Pelchrzin Harry Pflügel Rainer Philipp Ralph Philipp Timo Pielmeier Kamil Piroš Josef Planovski Anton Pohl Andreas Pokorny Hans Polak Jiri Poner Toni Porkka Harlan Pratt Jan-Philipp Priebsch Helmut de Raaf Ronny Reddo Ralf Reisinger Andreas Renz Jeff Ricciardi Axel Richter Karl-Gustav Richter Jeremy Roenick Chris Rogles Peter Romberg Klaus Roski Hans Rothkirch Boris Rousson Jean-Yves Roy Ulrich Rudel Daniel Rudslätt Michael Rumrich John Samanski Morgan Samuelsson Christoph Sandner Craig Sarner Marc Savard Stefan Schauer Heinrich Schiffl Peter Schiller Ekkehard Schindler Thomas Schinko Brad Schlegel Kurt Schloder Hans-Joachim Schmengler Udo Schmid Markus Schmidt Mike Schmidt Michael Schmitz Sven Schmitz Mats Schöbel Frank Schreiner Jürgen Schulz Manfred Schuster Travis Scott Yannic Seidenberg Thorsten Sendt Miroslav Sikora John Slaney Simon Sochatsky Mike Souza Walter Stadler Vic Stanfield Ralf Stärk (Dobrzynski) Leo Stefan Helmut Steiger Robert Sterflinger Thomas Sterflinger Siegbert Stotz Lothar Strauch Jozef Stümpel Sören Sturm Niklas Sundblad Sigmund Suttner Michael Tack Sean Tallaire Tom Thornbury Naoki Tomita Paul Traynor Richard Trojan Gerd Truntschka Mats Trygg Christian von Trzcinski Rob Tudor Vaclav Tuma Christoph Ullmann Petri Varis Claus Verleih Andrew Verner Dirk Voss Mike Walton Todd Warriner Erich Weide Roman Weilert Darcy Werenka Achim Werner Ray Whitney Leonhard Wild Martin Wild Steve Wilson Marc Wittbrock Craig Woodcroft Brian Young Jason Young George Zajankala Peter Zankl Bruno Zarrillo Rainer Zerwesz [Quelltext 2006: Haie.de | Geschichte | Kölner Haie Spieler bei Wikipedia] |
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